Nachrichten zum Thema Aktuell

Aktuell Unser Standpunkt

Herr Weickert,

die SPD Fraktion in Rheingönheim ist mehr als überrascht.

Am Mittwoch auf der Ortsbeiratssitzung hatten wir uns auf eine sachbezogene Politik geeinigt, die vor allem dem Wohl unseres Stadtteils dienen soll. Das hat mich und meine Fraktionskollegen sehr gefreut!

Am darauffolgenden Donnerstag und  Freitag lese ich mit Verwunderung einerseits Ihre Falschdarstellungen und neuerliche, ungerechtfertigten Angriffe auf unsere Vorschläge. Lassen Sie uns doch erstmal „in die Bütt´“ gehen und diskutieren. Ich erachte dies zielführender als die Veröffentlichung von Beiträgen und Vorwürfen. Vor allem, da wir uns nicht im Wahlkampf befinden.

Nachdem Ihre Texte nun öffentlich zu lesen sind, sehe ich mich als Fraktionssprecher in der Pflicht, dazu Stellung zu beziehen. Denn Sie vermitteln mitunter ein falsches Bild und die Bürgerinnen und Bürger werden nicht korrekt informiert.

  • Richtig ist: die schriftliche Mitteilung der WBL auf SPD-Anfrage ist nicht umfassend genug. Ich hätte mir auch eine vollständigere Darstellung gewünscht. Im Gespräch mit Herrn Nebel werde ich auf bessere Kommunikation drängen.

Zutreffend ist aber auch, dass auf der öffentlichen Sitzung in Person von Herrn Nebel ein kompetenter Ansprechpartner vor Ort war, der zudem auch Gesprächsbereitschaft bekundet hat. Das kann jeder der Anwesenden bezeugen. Auf Basis der ihm vorliegenden Informationen hat er glaubwürdig Ihre Fragen beantwortet. Ich bin sicher, dass er auch weiterhin Rede und Antwort stehen wird.

  • Sie haben mit Schrecken die Vorschläge der SPD zum Erhalt des Wäldchens verfolgt? Und warum haben Sie nicht direkt im Ortsbeirat Ihren Bedenken Ausdruck verleihen? Zu einem Zeitpunkt, an dem die relevanten Personen zugegen waren? Worin liegt denn der Schreck begründet oder wo sehen Sie eine Bedrohung? Geht es darum, dass der Hügel der Deponie höher als ursprünglich geplant wird? Sie führen den Schattenwurf an, der definitiv nicht die Ortschaft, sondern lediglich die umliegenden Wege und Wiesen treffen wird. Von Seiten der Landwirtschaft sind keine Einwände zu vernehmen. Wirft die Deponie 1 einen Schatten in Richtung Rheingönheim? Definitiv nicht. Wird der Schatten der Deponie 2 in diesem Sinn Auswirkungen haben? Sicherlich nicht.
     
  • Eine weitere Darstellung muss ich richtigstellen. Sie schreiben, dass die Deponie 1 nicht mehr als Park genutzt werden soll. Das Gegenteil ist der Fall: die alte und später die neue Deponie können nach Renaturierung von den Bürgern als Erholungsgebiet genutzt werden. Blieben Sie bei den Fakten: Auf der Sitzung ist dies nicht in Abrede gestellt worden.
     
  • Und den Vorwurf, die SPD-Fraktion würde unbedacht handeln, kann und darf ich im Sinne aller Bürger Rheingönheims nicht stehen lassen, da wir verschiedene Szenarien zum Erhalt des Auewäldchens durchgespielt haben. Die Erhöhung der Deponie ist die beste Option, bzw. der Kompromiss mit den geringsten Nebenwirkungen. Und noch in einem weiteren Punkt muss ich Sie korrigieren und kann die Bürgerinnen und Bürger beruhigen: Ausgehend von einer Höhe von 92 Meter über Meeresspiegel erreicht die Höhe der Deponie mitnichten die von Ihnen kolportierten 51 Meter, sondern bleibt bei etwa 30-40 Meter. Der Wert von 51 Meter wurde an keiner Stelle kommuniziert.

Herr Weickert, was fordern Sie überhaupt? Und was sind die Forderungen der FWG? Wollen Sie die Deponie verhindern? Bis jetzt und in den letzten Wochen sind zum größten Teil lediglich Anklagen, Vorwürfe und Bedenken zu hören.

Dass wir in Ludwigshafen ein Problem mit den Hochstraßen haben, ist auch von Ihnen nicht wegzudiskutieren. Und dass bei einem Abriss Schutt anfällt, liegt klar auf der Hand. Dass in Ludwigshafen kein weiteres Gelände zur Verfügung steht, mögen wir alle beklagen: es ist nun mal so. Und ein Schuttexport in andere Deponien kommt nicht nur aus Gründen des CO2-Ausstoßes der gefahrenen Lkw-Kilometer wohl nicht in Frage.

Außerdem darf nicht vergessen werden, dass die neue Deponie nicht nur den Abraum der Hochstraße aufnehmen soll, sondern auch die nicht weiter verarbeitbaren Schuttbestandteile der öffentlichen (TWL, GAG etc.) und mitunter auch der privaten Bauprojekte aufnehmen muss.

Die SPD Rheingönheim kann und möchte die Deponie als solches nicht verhindern – da sie schlicht für die weitere Entwicklung von Ludwigshafen notwendig ist. Wir werden umso mehr dafür eintreten, dass die Belastungen für unsere Bürgerinnen und Bürger so klein wie nur irgend möglich bleiben.

Nun sagen Sie bitte klar, wenn Sie gegen die Errichtung einer Deponie auf Ludwigshafener Gelände sind. Aber tragen Sie dann auch die politischen Konsequenzen.

Ich möchte Sie nochmals auffordern, sach-, themen- und lösungsbezogen und ohne Polemik über die anstehenden Herausforderungen für unsere Heimatstadt zu diskutieren.

Mit freundlichem Gruß

T.Engeroff
Fraktionssprecher SPD Fraktion im Ortsbeirat Rheingönheim

Veröffentlicht am 14.09.2019

 

Aktuell Kommunalwahlprogramm 2014 - 2019

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
in den letzten fünf Jahren konnten wir durch unser kommunalpolitisches Engagement einiges für unseren Stadtteil Rheingönheim erreichen. Die von uns schon lange geforderte Abbiegespur in die K7 aus Richtung Rheingönheim wurde gebaut. Die Ansiedlung der Firma Vögele wurde ohne größere
Probleme umgesetzt. Die Kindergärten im Stadtteil werden aus- und umgebaut und an die Anforderungen jüngerer Kinder angepasst.
Doch es gibt in den nächsten Jahren auch weiterhin viel zu tun und das möchten wir mit Ihnen allen gemeinsam angehen. Wir legen Ihnen noch auf den folgenden Seiten ein Programm für die nächsten fünf Jahre vor. In ihm haben wir unsere kommunalpolitischen Zukunftsaufgaben unseres Stadtteils
aus sozialdemokratischer Sicht dargelegt. Dieses Programm stellen wir zur Diskussion. Wir bitten um Meinung und Kritik aller Rheingönheimerinnen und Rheingönheimer. Manches könnte vielleicht noch besser gemacht werden. Wir bilden uns nicht ein alles zu wissen, alles überdacht zu haben. Für Ihre
Wünsche und Anregungen zur Verbesserung unseres Programms, die Sie uns hoffentlich zukommen lassen, sind wir dankbar und werden bemüht bleiben, sie eingehend zu prüfen und im Rahmen der Möglichkeiten in unser Arbeitsprogramm für die Wahlperiode 2014-2019 aufzunehmen.
Herzlichst
Ihre SPD Rheingönheim

Das Wahlprogramm finden Sie hier.

Veröffentlicht am 01.05.2014

 

Aktuell David Schneider einstimmig nominiert

Bei ihrer Mitgliederversammlung am letzten Freitag nominierten die Mitglieder der SPD Rheingönheim einstimmig David Schneider als Kandidaten für die Nominierung zum B-Kandidaten für die Landtagswahl. Schneider erhielt so nun auch die Unterstützung der Basis, nachdem der Ortsvereinsvorstand ihn bereits vor einigen Wochen einstimmig nominiert hatte.

Veröffentlicht am 02.03.2010

 

Aktuell Ehrenring der Stadt an Wolfgang Lauenstein verliehen

Für sein langjähriges politisches Engagement wurde Wolfgang Lauenstein der Ehrenring der Stadt Ludwigshafen am Rhein, die höchste Ehrung, welche die Stadt – nach der Ehrenbürgerschaft – zu verleihen hat, überreicht. In einem Festakt am 25. August 2009 bekamen insgesamt neun Persönlichkeiten aus der Kommunalpolitik von Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse (CDU) die Ringe angesteckt. „Mit weitem Horizont“, so die OB, war er „ein mit Fach- und Sachverstand engagierter Kommunalpolitiker über Jahrzehnte hinweg“. Dabei war er nicht immer bequem – aber seine hohe Kompetenz in vielen Themen war gefragt.

Veröffentlicht am 06.09.2009

 

Aktuell Ortseingang bei der Futterscheune in der Hauptstrasse

Von der Meckenheimer Straße (Gartenstadt) kommend blickt man geradeaus, auf die
sogenannte Futterscheune, ein ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen. Das ist kein ansprechendes Gebäude und schon gar kein gepflegtes Gründstück am Ortseingang von Rheingönheim. Der Eigentümer, die Stadt Ludwigshafen, ist aufgefordert hier für ein freundlicheres Ambiente zu sorgen.

Veröffentlicht am 01.06.2009

 

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