Nachrichten zum Thema Kommunales

Kommunales Konzept für eine fahrradfreundliche Stadt notwendig

Ludwigshafen,25.04.2017. Die SPD Ludwigshafen fordert die Verwaltung auf, ein Konzept für eine fahrradfreundliche Stadt unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu erarbeiten und schlägt dafür verschiedene Maßnahmen vor.
„Als jemand, der innerhalb der Stadt oft das Fahrrad nutzt, sind mir zahlreiche der beschriebenen Probleme – insbesondere Radwege in schlechtem Zustand oder fehlende Lückenschlüsse – bekannt. Trotz begrenzter finanzieller Mittel sind aus unserer Sicht stärkere Anstrengungen notwendig, um Ludwigshafen zu einer fahrradfreundlichen Stadt zu machen und damit das Fahrrad zu einer interessanten Alternative zum Auto zu machen. Wir werden deswegen auf die CDU zugehen und ihr vorschlagen, in der Juni-Stadtratssitzung einen gemeinsamen Antrag für konkrete Maßnahmen für eine fahrradfreundliche Stadt einzubringen“, erklärt der Vorsitzende der SPD Ludwigshafen, David Schneider, zur Berichterstattung der Rheinpfalz über Radfahren in Ludwigshafen.
„Konkret sollen in einem solchen Antrag der Verwaltung folgende Aufgaben zur Umsetzung beziehungsweise Prüfung mit auf den Weg gegeben werden: Erstens sollte analog zur geplanten Mängelmelder-App eine Möglichkeit geschaffen werden, um auf besonders gefährliche Stellen im bestehenden Radwegenetz hinweisen zu können, aber auch um Strecken melden zu können, an denen Lückenschlüsse dringend notwendig sind. Eine solche Möglichkeit sollte sowohl analog als auch digital zur Verfügung gestellt werden und den Nutzern die Möglichkeit bieten, sich Beiträgen anderer Nutzer anzuschließen und deren Anliegen damit zu unterstützen. Zweitens sollten die dort eingegangenen Meldungen Grundlage zur Erarbeitung einer Prioritätenliste für Sanierung und Lückenschlüsse im Radwegenetz werden. Drittens unterstützen wir ausdrücklich die Initiative zur Errichtung eines Fahrradschnellweges Rhein-Neckar von Heidelberg über Mannheim und Ludwigshafen nach Schifferstadt.
Hier erwarte ich vom Land Unterstützung. Viertens sollte die Bismarckstraße für den Radverkehr geöffnet werden. Um die Sicherheit der Fußgänger auch weiterhin gewährleisten zu können, sollte dafür in der Mitte der Bismarckstraße ein Fahrradstreifen durch Markierungen ausgewiesen werden. Fünftens soll die Verwaltung prüfen, welche Einbahnstraßen in der Gegenrichtung für den Fahrradverkehr geöffnet werden können, wobei hierbei unbedingt gelten muss: Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer geht vor. Eine Öffnung von Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr kann nur auf Strecken erfolgen, in denen die Straße gut einsehbar und die Sicherheit gewährleistet ist. Sechstens fordern wir die Verwaltung auf, zu prüfen, inwieweit es möglich ist, bei allen Investitionen in den Straßenverkehr ab dem neuen Doppelhaushalt 2019/20 eine Quote auszuweisen, wie viele Mittel davon prozentual für den Radverkehr aufgewendet werden. Diese Quote gilt es in den nächsten Jahren schrittweise zu steigern“, erläutert Schneider konkrete Vorschläge der SPD Ludwigshafen.

Veröffentlicht am 26.04.2018

 

Kommunales ÖPNV und Mobilität ein wichtiges Zukunftsthema

„Das Thema Mobilität geht uns alle an. Gerade die Mobilität in einer Stadt, auch bei uns in Ludwigshafen, ist eng mit seiner Entwicklung verbunden. Hierzu gehört auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), eine wichtige Daseinsvorsorge für die Menschen. Gerade der ÖPNV ist häufig die wirtschaftlichste und für nicht wenige Menschen auch die einzige Möglichkeit, ihr Grundbedürfnis nach Mobilität umzusetzen“, so der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Hans Mindl.

Hierzu gehört natürlich, dass der ÖPNV den Bedürfnissen der Kunden entsprechend gestaltet wird. Dies gilt sowohl für die Infrastruktur des Bahn- und Busnetzes, die Taktfolge der Fahrten und die Qualität der Bahnen und Busse hinsichtlich des Komforts. Natürlich ist auch die Tarifstruktur für die Kunden des ÖPNV von besonderer Bedeutung. Hier stellt sich die Frage, welche Leistung bekomme ich für mein Geld? Der SPD-Stadtratsfraktion ist es bewusst, ein attraktiver ÖPNV erfordert auch entsprechende Finanzmittel, die nicht allein aus Fahrgeldeinnahmen aufgebracht werden können. „Trotz permanenter Maßnahmen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit durch die Nutzung von Synergien, neuen Organisationsformen und Konzepten mit dem Ziel, einer nachhaltigen Steigerung der Effizienz“, betont Mindl, der auch Mitglied im Aufsichtsrat der RNV ist.

Von Bedeutung für einen attraktiven ÖPNV ist für die SPD auch die Vernetzung der Angebote mit denen der anderen Verkehrsunternehmen in der Region. So auch mit der S-Bahn Rhein-Neckar. Die Anschlüsse an den zentralen Umsteigeknotenpunkten müssen untereinander abge-stimmt sein, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Mindl: „Wir halten eine Integration der Fahrpläne der jeweiligen Verkehrsunternehmen innerhalb der Stadt und Region für unerlässlich. Hier sehen wir den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) mit seinen angeschlossenen Verbundpartnern gefordert. Auch was weitere innovative Ideen und Verkehrskonzepte angeht, die zu einer guten und tragfähigen Vernetzung der Mobilitätsangebote in unserer Region beitragen“.

Für die SPD-Stadtratsfraktion gilt: Ein am Bedarf orientierter und zukunftsfähiger ÖPNV ist eine wichtige Daseinsvorsorge für die Mobilität der Menschen. „Er ist auch keine sogenannte freiwillige Leistung, sondern u. E. eine Pflichtaufgabe, bei dessen Mitfinanzierung insbesondere Bund und Land gefordert sind. Dies gilt sowohl für die Gegenwart, als auch für die Zukunft“, sagt Mindl abschließend.

 

SPD-Stadtratsfraktion Ludwigshafen/Rhein                
Vorsitzende: Heike Scharfenberger
Pressesprecher: Hans Mindl
stadtrat@spd-lu.de

25. April 2018

 

Veröffentlicht am 25.04.2018

 

Kommunales Gratulation an erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler

„Die SPD-Stadtratsfraktion gratuliert allen geehrten Sportlerinnen und Sportlern sowie den mit der Sportehrennadel und Sportehrenplakette ausgezeichneten ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionären“, so die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Heike Scharfenberger.

Anlässlich der Ehrung durch die Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck am 20. April 2018 im Ratssaal konnte man sehen, dass die Ausgezeichneten das vielfältige und breite Sportangebot innerhalb unserer Heimatstadt wieder spiegeln. Die Sportbewegung ist eine wichtige und bedeutsame Bürgerinitiative in Ludwigshafen. Ca. 42.000 Mitglieder, davon ca. 12.000 Jugendliche sind in ca. 150 Sportvereinen beheimatet und finden dort ein breites Betätigungsfeld.

Scharfenberger: „Die SPD-Stadtratsfraktion erkennt den Sport und das Ehrenamt schon immer als gleichrangige Partner, die einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag in eigener Verantwortung übernehmen. Müsste der Staat bzw. seine Gliederungen diese Aufgaben erfüllen, sehe man sich sicherlich außer Stande, diese zu erfüllen. Sowohl in personeller und finanzieller Hinsicht. Sehr gerne nehme ich die diesjährige Veranstaltung zum Anlass, allen Vereinen, Institutionen und ehrenamtlich Tätigen für ihr großes Engagement im Interesse unserer Stadt zu danken.“

Kontakt:


SPD-Stadtratsfraktion Ludwigshafen/Rhein
Vorsitzende: Heike Scharfenberger
Pressesprecher: Hans Mindl
stadtrat@spd-lu.de

Veröffentlicht am 24.04.2018

 

Kommunales Ergebnisoffene Prüfung zur Zukunft des Rathauses notwendig

Ludwigshafen, 12.04.2018. Die SPD Ludwigshafen begrüßt die Ankündigung von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck, Alternativen zu einer Sanierung des Rathauses ergebnisoffen prüfen zu lassen und einen eigenen Lenkungskreis zu dem Thema einzurichten.

„Nach unserem Kenntnisstand gibt es bislang nur erste Modellrechnungen mit verschiedenen Sanierungsvarianten. Dringend geboten ist schon alleine aus
wirtschaftlicher Sicht, dass jetzt endlich auch Alternativen zu einer möglichen Sanierung des bestehenden Rathausturms geprüft werden. Eine solche Prüfung
muss ergebnisoffen gestaltet werden – sowohl mit Blick auf die denkbaren Varianten, als auch auf die dafür in Frage kommenden Standorte. Deswegen begrüßen wir die
Ankündigung der Oberbürgermeisterin ausdrücklich, ergebnisoffen zu prüfen und einen Lenkungskreis dafür einzurichten“, so der Vorsitzende der SPD Ludwigshafen,
David Schneider.
„Unabhängig davon, ob am Ende eine Sanierung des Rathausturms oder alternative Varianten am sinnvollsten sind, müssen aus unserer Sicht vier Punkte bei der weiteren Planung besondere Berücksichtigung finden: Erstens muss die Wirtschaftlichkeit gewährleistet sein, dazu gehört auch eine realistische Betrachtung
der Folgekosten verschiedener Varianten. Zweitens muss sich die gesamte Raumplanung der Stadtverwaltung an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientieren. Sie haben das Recht auf qualitativ hochwertigen Service, kurze Wege
und schnelle Bearbeitung. Drittens müssen Büroräume der Stadtverwaltung an den Bedarfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern orientiert sein und den Ansprüchen moderner Verwaltungsstrukturen im Zeitalter der Digitalisierung gerecht werden. Und
viertens ist bei der Planung die Stadtentwicklung im Gesamten zu berücksichtigen.

Denn unabhängig davon, ob das Rathaus am aktuellen Standort saniert wird oder eine Alternative zum Zug kommt, ist der aktuelle Standort von zentraler Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung. Die Zukunft des Rathauscenters gilt es
dementsprechend zwangläufig mitzudenken“, erläutert Schneider die Anforderungen, die die SPD in den weiteren Prozess einbringen wird.

Kontakt:
Gregory Scholz
(Pressesprecher)
gregoryscholz@gmx.de
(0176/ 64249416)

Veröffentlicht am 17.04.2018

 

Kommunales Europa im regionalen und kommunalen Blickfeld

In ihrer Funktion als europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz hat die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Heike Scharfenberger am 9. und 10. April 2018 an der Konferenz von SPD-Europapolitikerinnen und Europapolitiker aus dem gesamten Bundesgebiet in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen.

Auf der zweitägigen Tagung, die Einladung erfolgte durch die SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, haben die Teilnehmer länderübergreifend ihre Positionen, Ideen und Erfahrungen aus den jeweiligen Regionen und Kommunen ausgetauscht. Scharfenberger: „Es waren gute, konstruktive aber auch kritische Beratungen in Ludwigslust. Es wurde festgestellt, dass  weiterhin eine Strukturförderung für Deutschland im EU-Haushalt notwendig ist, um neue Aufgaben durch neue Einnahmen zu finanzieren. Das wesentliche Ziel ist es, Europa gerechter und sozialer zu gestalten“.

Hinsichtlich lokaler Auswirkungen Europas, diskutierten die Europapolitikerinnen und Europapolitiker unter anderem über die Arbeit des Ausschusses der Regionen. Dabei kamen Ideen zur Sprache, so dem Ausschuss zusätzliche Kompetenzen zu verleihen. Zum Beispiel ein Veto- oder Klagerecht in kommunalen bzw. regionalen Fragen. Beim Thema „Soziales Europa“ standen Themen wie eine Garantie für Kinder auf Ernährung, Gesundheit und Unterkunft, die Einführung einer europäischen Arbeitsbehörde, grenzübergreifende Ausbildungsmodelle und ein auf das jeweilige nationale Gehaltsniveau bezogener Mindestlohn in den Mitgliedstaaten zur Diskussion. Ein weiterer Vorschlag war auch die standardisierte Überprüfung aller EU-Entscheidungen auf ihre sozialen Auswirkungen, gerade auch die Kommunen betreffend.

„Die Teilnehmer der zweitägigen Konferenz waren sich abschließend einig, das Projekt Europa nicht nur auf die regionale Ebene herunterzubrechen. Auch die Menschen unmittelbar vor Ort in den Kommunen müssen täglich neu auf die Errungenschaften und Vorteile eines geeinten Europas aufmerksam gemacht werden.  Zugleich müssen Kritik und Fragen aufgenommen werden, um Probleme und Missstände frühzeitig zu erkennen und nach Möglichkeit auch abzustellen“, so die Landtagsabgeordnete Heike Scharfenberger.

 

Heike Scharfenberger, MdL

Wahlkreisbüro:
67059 Ludwigshafen
Maxstraße 65
Telefon: 0621 14622934
Heike.scharfenberger@spd.landtag.rlp.de

 

 

Veröffentlicht am 12.04.2018

 

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